Generative Künstliche Intelligenz (Generative AI, GenAI) bezeichnet KI-Systeme, die eigenständig neue Inhalte erzeugen können. Dazu zählen Texte, Bilder, Audio, Videos, Programmcode oder strukturierte Daten.

Wie Generative KI funktioniert

Generative KI basiert in der Regel auf großen neuronalen Netzen, insbesondere sogenannten Transformermodellen. Diese werden mit sehr großen Datenmengen trainiert, um Muster, Zusammenhänge und Sequenzen zu erkennen.

Vereinfacht gesagt:

  • Das Modell lernt, welche Inhalte typischerweise aufeinander folgen
  • Es berechnet Wahrscheinlichkeiten für mögliche nächste Ausgaben
  • Es erzeugt daraus neue Inhalte in Echtzeit


Generative KI verfügt über kein eigenes Wissen, kein Verständnis und kein Bewusstsein. Sie prüft Inhalte nicht auf Wahrheit oder Sinnhaftigkeit, sondern auf statistische Stimmigkeit.

Bekannte Generative-KI-Modelle

Zu den bekanntesten GenAI-Systemen zählen:

  • OpenAI / ChatGPT – textbasierte und multimodale Inhalte
  • Google / Gemini – Sprach- und Multimodalanwendungen
  • Anthropic / Claude – dialogorientierte Textverarbeitung
  • Midjourney – KI-Bildgenerierung


Alle diese Systeme basieren auf ähnlichen Grundprinzipien, unterscheiden sich jedoch in Trainingsdaten, Architektur, Sicherheitsmechanismen und Einsatzschwerpunkten.

Einordnung

Generative KI ist kein Ersatz für menschliches Denken oder Verantwortung.

Sie ist ein Werkzeug zur Inhaltserzeugung, dessen Qualität stark von:

  • den Eingaben (Prompts),
  • dem Nutzungskontext,
  • und der menschlichen Überprüfung

abhängt.

Richtig eingesetzt kann sie Arbeit erleichtern. Unreflektiert eingesetzt kann sie Fehler, Risiken und Missverständnisse verstärken.